Nothilfe für Migranten

Hilfe für ausländische Familien und notleidende Migranten

Seit wir in der Schweiz im Jahr 2015 mit einem sprunghaften Anstieg von Flüchtlingen konfrontiert waren, ist die Problematik und die Herausforderungen einer gelungenen Umgangs bis heute Gegenstand von Diskussionen. Auch wenn heute nicht im gleichen Masse Flüchtlinge in die Schweiz kommen, so befinden sich geflüchtete Personen oft in schwierigen Situationen. Traumata, Armut, Einsamkeit, Ausgrenzung sind nur eine Auswahl von vielen Herausforderungen. Wir bieten notleidenden Menschen in der Schweiz Unterstützung damit sie in Würde hier leben können und die Integration in der Schweiz gelingt. Damit die Hilfe auch wirklich dort ankommt wo sie nötig ist, kooperieren wir eng mit Projekten und engagierten Personen, die in direktem Kontakt zu bedürftigen Personen stehen und so die dringendsten Nöte aus erster Hand mitbekommen.

Facts and Figures

Projektfokus

Wir konzentrieren unsere Hilfe auf Bereiche, wo die staatliche Unterstützung nicht greift oder zu wenig weit geht. Hauptsächlich sind dies die Bereiche Bildung, Gesundheit und Brückenangebote zur Stärkung von Beziehungen.

Einsatzgebiet

Die Aktivitäten konzentrieren sich auf Quartiere in Winterthur und Notunterkünfte im Kanton Zürich.

Zielgruppe

Alleinerziehende Mütter mit ihren Familien und junge, alleinstehende Asylsuchende, die sich weiterbilden möchten.

Grösste Herausforderung

Die Not bei ausländischen Familien und Flüchtlingen ist oft erst auf den zweiten Blick sichtbar. Eine optimale Unterstützung zu gewähren bedingt gute Beziehungen und Vertrauen.

Unser Traum

In der sicheren und wohlhabenden Schweiz teilen wir nicht nur unsere Ressourcen, sondern insbesondere unsere Esstische, Gärten und Herzen mit Menschen aus anderen Ländern. Not wird sichtbar und kann gemeinsam gelindert werden.

Fun Fact

Wenn eine türkische Mutter ihre Deutschlehrerin als Güsel („güzel“) bezeichnet, will sie damit keineswegs ihren Frust über die Unterrichtsqualität zum Ausdruck bringen. Es ist ein herzliches Kompliment und bedeutet „wunderschön“.

Story & Impact

  • 2020

    Wohnen

    Für viele abgewiesene Asylsuchende wird das Ausharren in sog. Notunterkünften zu einer grossen psychischen Belastung. Gemeinsam mit n-ext ermöglichen wir einigen jungen Männern das Wohnen in Wohngemeinschaften.
  • 2019

    Malatelier

    Wöchentlich wird ein Malatelier angeboten. Malen als Ausdrucksform hilft vielen Migranten in der Verarbeitung ihrer Erlebnisse.

  • 2018

    N-ext (step)

    Der Verein n-ext entsteht und bildet junge Asylbewerber weiter. Viele wertvolle Beziehungen entstehen zu Menschen aus aller Welt.

  • 2016

    Hilfe in der Not

    Na(c)hbar nimmt das erste Mal mit Lifevest Kontakt auf, da eine alleinerziehende Frau einen grösseren Betrag für eine Mietkaution braucht. Ab jetzt unterstützt Lifevest immer wieder ausländische Frauen, Männer und Familien, die in Notsituationen sind.

  • 2015

    Brücken bauen

    Die erste Ferienwoche im Prättigau für alleinerziehende Frauen und Kinder wird angeboten. Deutschsprechende Personen werden gesucht und gefunden, um sich im Projekt „1 Stunde“ zu engagieren. Dafür treffen sie sich einmal pro Woche mit einer Frau oder einem Mann aus einem anderen Land, um gemeinsam Deutsch zu sprechen und eine Beziehung aufzubauen.

  • 2013

    "Fairputz"

    Das Projekt „Fairputz“ entsteht. Frauen erhalten die Gelegenheit über den „Läbesruum“ als Reinigungsfachkraft angestellt zu werden und einen fairen Lohn zu bekommen.

  • 2007

    Mikado

    Das Kinderprogramm „Mikado“ startet. Erste Kontakte zu ausländischen Familien entstehen. Bald schon werden Deutschkurse angeboten und das Feiern von Festen wird ein wichtiger Teil der Arbeit.

Projektverantwortliche vor Ort
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Myriam Krauer ist ausgebildete Sozialdiakonin, verheiratet und Mutter eines Sohnes. Schon seit 2007 setzt sie sich leidenschaftlich dafür ein, dass immigrierte Familien in der Schweiz eine Heimat finden können. Ursprünglich begann sie mit einem Spielnachmittag für Migranten Kinder und lernte bald deren Familien kennen. Die persönliche Not und Herausforderungen der ausländischen Familien machte sie betroffen und das persöntliche Engagement zog Kreise. Es entstand das Projekt Na(c)hbar, mit dem Ziel persönliche Beziehung und Nähe zu Migrantinnen und Migranten zu suchen, aufzubauen und zu pflegen.
Projektverantwortlicher vor Ort
Francois Schmid
François Schmid ist pensionierter Sekundarlehrer, verheiratet mit Elisabeth Schmid und Vater zweier erwachsener Söhne, sowie einiger innerlich adoptierter Söhne aus anderen Kulturkreisen, welche in seiner Familie mitleb(t)en. Die vorgezogene Pensionierung um ein Jahr ermöglichte, zusammen mit einem tollen Team, Aufbau und Umsetzung des Projektes N-ext, welchem er sich mit Leidenschaft und Hingabe widmet. Der Verein N-ext bietet jungen Asylsuchenden über dem Pflichtschulalter Unterricht und Kurse auf Sekundarstufe B an, um die Wartezeit auf den Asylentscheid für die Vorbereitung auf eine Berufsbildung zu nutzen, aber auch im Falle einer Rückkehr ins Heimatland schulisch besser gerüstet zu sein.

Hast Du Fragen zum Projekt?

Mit dem Kontaktformular erreichst Du direkt die zuständige Ansprechperson für das Projekt, welche am kompetentesten auf Deine Fragen eingehen kann.





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