Garden for Education and Healing

Ein Zuhause und Bildung für Waisenkinder in Bamenda im Nordwesten Kameruns

Das Kinderheim «Garden for Education and Healing» (GEH) gibt Waisen und anderen hilfsbedürftigen Kindern in Kamerun ein Zuhause, in dem sie Liebe und Rückhalt erfahren und in dem ihren besonderen psychosozialen und physischen Bedürfnissen entsprochen wird. Damit die Kinder im Erwachsenenalter ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben führen können, stellt die Schulbildung einen wichtigen Grundpfeiler der Arbeit im «Healing Garden» dar.

Ein weiteres wichtiges Ziel des Healing-Garden ist die Versorgung und Betreuung von etwa 750 Aids-Waisen des regionalen Mbachongwa Bezirks. GEH ist verantwortlich für die psychosoziale, hygienische und gesundheitliche Versorgung sowie den Ernährungs- und Bildungszustand dieser Kinder. Dazu werden Hausbesuche gemacht, gespendetes Essen, Medizin und Kleidung verteilt und Seminare für Pflegeeltern gehalten. Ausserdem werden Mikrokredite zwischen Pflegeeltern und Banken ermöglicht und damit nachhaltig Selbsthilfe gewährleistet.

Facts and Figures

Projektfokus

Ein Zuhause und Schulbildung für hilfsbedürftige Waisenkinder in einem von Bürgerkriegen und Armut gezeichneten Land.

Einsatzgebiet

Bamenda, Hauptstadt der englischsprachigen Nordwestregion in Kamerun.

Zielgruppe

53 hilfsbedürftige Waisenkinder sowie die Versorgung und Betreuung von 750 Aids-Waisen, welche bei Pflegefamilien in der Region leben.

Grösste Herausforderung

Sehr herausfordernde, instabile politische Situation, welche durch Bürgerkrieg und Gewalt geprägt ist.

Unser Traum

Ein glückliches, sicheres und von Liebe geprägtes Zuhause für Waisenkinder, welches ihnen ein stabiles Fundament für ihr Leben schenkt.

Fun Fact

In den vollen Strassen Bamendas ist, nebst Horn und Lichthupe, auch die amüsante lokale Sprache «das Pidgin-English» ein wesentlicher Bestandteil, um im Verkehr vorwärtszukommen. So wird «gi mi road» gerufen, um etwas Platz für die Weiterfahrt zu bekommen.

Story & Impact

  • 2019

    GEH und lifevest

    Beginn der Zusammenarbeit mit lifevest in der Schweiz
  • 2018

    Politische Krise

    Beginn der politischen Krise im Nordwesten und Zaunbau zum Schutz der Kinder

  • 2014

    Hilfseinsatz aus Deutschland

    Bau der Komposttoiletten

  • 2012

    Gründung GEH Deutschland

    Gründung des Fördervereins "Garden for Education and Healing (GEH)" in Deutschland

  • 2009

    Hilfseinsatz aus der Schweiz

    Aufbau des «Medical Center»

  • 2007

    Hilfseinsatz aus der Schweiz

    Baubeginn des Hauses «Bushfaller»

  • 2004

    Hilfseinsatz aus der Schweiz

    Fertigstellung des Wohnhauses

  • 2003

    Beginn der Unterstützung aus der Schweiz

    Besuch und Freiwilligenarbeit in Bamenda

  • 2001

    Eröffnung Waisenhaus "GEH"

    Eröffnung des Wohnheims «Healing Garden» in Bamenda Up-Station

  • 1988

    Anfänge der Arbeit mit Waisenkindern

    Erster Kontakt zu «Mother Ann». Sie betreut zu dieser Zeit in einer kleinen Wohnung im Zentrum Bamendas erste Waisenkinder.

Ansprechpartner Schweiz
Samuel Stillhard
Samuel Stillhard, 1983 in der Schweiz geboren, hat seine ersten Lebensjahre durch die Arbeit seiner Eltern in Kamerun verbracht. Heute lebt er mit seiner Familie in der Schweiz und führt ein eigenes Unternehmen. Seine Wurzeln in die «zweite Heimat» sind bis heute in Takt und sind die Grundlage für sein Engagement in Kamerun.
Projektverantwortliche vor Ort
Ann Emmanuel Kinyuy Dinla
Rev. Sr. Ann Emmanuel Kinyuy Dinla, kurz «Mother Ann», ist eine Ordensfrau aus Bamenda. Ihren Dienst hat sie voll und ganz den Waisenkindern in ihrer Region gewidmet. In den frühen 1980er Jahren hat sie erste Kinder bei sich zu Hause aufgenommen. Bald darauf wurde der Verein Association Emmanuel du Cameroun (AEC) geründet. Dieser Verein eröffnete 2001 das Waisenhaus in Bamenda Up-Station. Seither lebt sie mit den Waisenkindern in diesem Heim und leitet sämtliche Arbeiten. Mit viel Liebe für die Kinder bietet sie ihnen ein Zuhause, schulische und medizinische Versorgung.

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Mit dem Kontaktformular erreichst Du direkt die zuständige Ansprechperson für das Projekt, welche am kompetentesten auf Deine Fragen eingehen kann.





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